Eisige Temperaturen locken im Winter so manchen Bürger aber auch Kinder auf zugefrorene Teiche und Gewässer. Doch das birgt Gefahren!
Achten Sie auf alle Kinder, auch fremde Kinder!!! Erklären Sie ihnen die Gefahr!!!
Erwachsene sollten mit gutem Beispiel voran gehen und die Eisflächen erst dann betreten, wenn wir über mehrere Wochen Dauerfrost haben und die Eisfläche mindestens 15 Zentimeter dick ist.
Sollte es dennoch zu einem Unfall gekommen sein und eine Person ist im Eis eingebrochen, so beachten Sie bitte:
Nach erfolgter Rettung Erste Hilfemaßnahmen ergreifen und Personen nach Möglichkeit in einen Raum bringen, Kleidung entfernen und in Decken einhüllen
Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen
Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der Adventszeit vermieden werden.
Acht einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:
Diese Informationen wurden vom Deutschen Feuerwehrverband zur Verfügung gestellt.
Die kleine Paula hat sich am Samstagmorgen zusammen mit ihren Besitzern bei ihren Rettern der Feuerwache bedankt. Am 20.09.2011 war Paula in einem stillgelegten Rohr auf dem “Hoffmann´s Gelände” gerutscht. Nach über 3 Stunden suchen und buddeln konnte Paula letztendlich unversehrt gerettet werden. Unterstüzt wurden die Feuerwehreinsatzkräfte von der Firma Jürgen Müller, der kurzfristig mit einem Bagger ausgeholfen hatte. Überglücklich konnten Herr und Frau Walter nach stundenlangen Hoffen und Bangen ihre Paula wieder in die Arme schließen.
Herr und Frau Walter ließen es sich nicht nehmen, für die Wachabteilung im Namen von Paula einen selbstgebackenen Kuchen zu überreichen. Dafür ein Dankeschön von der Wachabtleilung !
LZ vom 08/09/2011
Der Artikel wurde uns von der Lippischen Landeszeitung zur Verfügung gestellt.
Nach langer harter Arbeit ist es nun vollbracht: Die hauptamtliche Wache an der Oerlinghauser Straße kann die Fertigstellung eines eigenen Sport- und Spielfeldes vermelden. Die gesamte Wachbesatzung hat unter der Federführung von HBM Michael Bhendt dies durch viel Fleiß und Eigenleistung ermöglicht. Dafür ein Dank an alle Beteiligten!
Aus der Überlegung heraus, die Brachfläche neben der Rettungswache nutzbar zu machen, entstand diese Idee. Folglich wurde im Frühjahr die löchrige Wiese begradigt und dicke Steine entfernt. Diese schweißtreibende Arbeit wurde von Hand mit vielen Rechen und Händen durchgeführt. Der anschließend aufgebrachte Samen wuchs durch tägliches bewässern sehr schnell in die Höhe.
Um die B239 in Höhe der Feuerwache vor umher irrenden Bällen zu schützen, wurde ein hoher Fangzaun aufgestellt. Neben Fußball, kann auf der Sportfläche auch Volleyball und Badminton gespielt werden. Die Ausrüstung hierfür kam hauptsächlich durch Spenden zusammen. Seit August diesen Jahres wird die “Sportstätte” für den Dienstsport der hauptamtlichen Kräfte sowie durch die Sportmannschaft der ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzuflen genutzt.
Im Mai wurde das Hubrettungsfahrzeug TLK 23/12 (Teleskopgelenkmast) der hauptamtlichen Wache mit 2 Atemschutzgeräten ausgestattet. Die Atemschutzgeräte können während der Anfahrt zu einem Einsatz von der Besatzung angelegt werden, so dass die Besatzung fertig ausgerüstet an einer Einsatzstelle sofort im Brandeinsatz tätig werden kann. Dieses ist ein enormer Zeitvorteil, die Besatzung muss sich nicht erst von einem anderen Fahrzeug an einer Einsatzstelle ausrüsten, sondern kann die Fahrzeit zur Einsatzstelle nutzen.
Ein weiterer Vorteil dieses Umbaus ist, dass an Einsatzstellen sofort 2 Atemschutzgeräte mehr zur Verfügung stehen, da bei Brandeinsätzen in und an Gebäuden in der Regel immer das HLF und das Hubrettungsfahrzeug ausrücken. Bisher brachten die hauptamtlichen Kräfte auf dem HLF 20/16 lediglich 4 Atemschutzgeräte mit an die Einsatzstellen im Stadtgebiet. Nun erhöht sich die Anzahl der Atemschutzgeräte auf 6, so dass in Kombination mit den ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr sofort zwei Kräfte mehr unter PA eingesetzt werden können.
Am 13. Mai 2011 war der Tag des Rauchmelders. Leider sind auch im Jahr 2011 wieder zuviele Menschen durch Brandrauch getötet worden. Die Lösung um zu überleben könnte jedoch recht einfach und nicht sehr teuer sein.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 500 Brandtote, 5.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In den meisten Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben.
Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.
Hier können Sie sich eine Präsentation anschauen, die zeigt wie enorm wichtig Rauchmelder sind: RRL-2009
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/ (Quelle)
Auch in diesem Jahr hat die Feuerwehr Bad Salzuflen vier jungen Mädchen die Gelegenheit geboten, sich die Arbeit der hauptamtlichen Kräfte in der Oerlinhauser Straße einmal näher anzusehen. Dies geschah wie jedes Jahr im bundesweit angebotenen ”Girls- Day”. Der Girls- Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen ab der Klasse 5. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Zahl an Veranstaltungen insgesamt über 1.000.000 Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2010 erkundeten mehr als 122.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften, sowie Berufe die im Allgemeinen als “Männer- Domäne” angesehen werden. Obwohl es durchaus auch Frauen im Feuerwehrdienst gibt, sind sie doch absolut gesehen in einer deutlichen Minderheit.

Unter der Federführung des Brandmeisters Timo Wessel erlebten die Feuerwehrfrauen in spe einen ereignisreichen Tag. Zunächst gab es eine ausführliche Wachbesichtigung, bei der die verschiedenen Werkstätten, die Einsatzzentrale und Sozialräume näher erläutert wurden. Natürlich war die Vorstellung der Fahrzeuge nach der Führung ein absolutes Highlight für die vier Probanden! Dabei durften sie die an Bord befindlichen Geräte auch ausgiebig nutzen und ausprobieren, wie beispielsweise den Monitor des TLF 24/50. Für die ganz Mutigen gab es auch eine Fahrt mit der TLK 23/12 auf luftige 30m Höhe!
Wie ein Einsatz im Realen aussehen könnte, zeigten die Einsatzkräfte in der mit Kunstnebel verrauchten Waschhalle. Dort mussten die Mädchen Gegenstände mit der Wärmebildkamera suchen, denn ohne dieses Hilfsmittel ist das Aufspüren von Sachen und Personen in verrauchten Räumen um ein vielfaches schwieriger. Dabei trugen sie zum Schutz vor dem Rauch Atemschutzmasken mit angeschraubten Filtern.
Der erlebnisreiche Tag endete für die Vier gegen 15 Uhr mit einem Gruppenfoto vor dem HLF 20/16. Wachleiter Andreas Echterhof dankte für das gezeigte Interesse und besonders dem Betreuer Timo Wessel, welcher sich vorbildlich um die Mädchen gekümmert hatte. Auch im nächsten Jahr freut sich die Feuerwehr Bad Salzuflen, wieder Mädchen den Beruf des Feuerwehrmannes näher zu bringen.
In der zweiten Märzwoche wurde von den Feuerwehrbeamten der Feuerwache Bad Salzuflen bereits zum dritten Mal eine “Feuerwehr-Fortbildung” durchgeführt. Die Fortbildung wurde wie immer selber von den Einsatzkräften organisiert und durchgeführt. Als externer Dozent unterrichtete PHK Kohring von der Kreispolizeibehörde Lippe den Bereich Sonder- und Wegerechte der StVO. Folgende Feuerwehrthemen wurden durch eigene unterschiedliche Dozenten in Theorie und Praxis unterrichtet: Einsatzstandards der hauptamtlichen Feuerwache Bad Salzuflen, Drehleitersteigen, technische Hilfe VU (Stabfast), allgemeine Rechtsgrundlagen, FSHG, Atemschutznotfalltraining und Absturzsicherung.
Der Bereich Atemschutznotfalltraining wurde in drei Bereiche unterteilt. Kommunikation, Informationsmanagement und Notfalltasche wurden durch praktische Übungen vertieft.
Am Ende dieser Ausbildung waren sich alle Kollegen einig, dass diese Fortbildung ein fester Bestandteil im Dienstplan der hauptamtlichen Wache bleiben wird.
Dank gut motivierter Ausbilder und ”Auszubildenden” aus den eigenen Reihen kann der Wachleiter der hauptamtlichen Wache, Brandamtmann Andreas Echterhof, auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen.