Fahrzeuge

Bei einem Alarm für die hauptamtliche Wache rücken in der Regel immer 2 Fahrzeuge aus. Dieses ist generell in Einsatzstandards festgelegt, im Einzelfall legt der Gruppenführer vom Dienst (GvD) die auszurückenden Fahrzeuge fest. Bei jedem Einsatz fährt das HLF 20/16 und ein Sonderfahrzeug mit. Auf dieser Seite finden Sie Informationen mit welchen Fahrzeugen die hauptamtlichen Kräfte als erstes ausrücken. Wird ein weiteres Fahrzeug benötigt, wird dieses durch den Löschzug Schötmar/Werl-Aspe besetzt, die speziell ausgebildete Maschinisten haben.

 

HLF 20/16


Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20/16
• Pumpenleistung 2000 l/Min
• 2000 l Wassertank, 200 l Schaummittel im Tank
• Besatzungsmöglichkeit 1:7 (1 Gruppenführer, 7 FM) Baujahr 2009.


Dieses Fahrzeug ist für den ersten Abmarsch speziell auf die Belange der relativ kleinen Besatzung der hauptamtlichen Wache ausgerüstet.
Auszug aus der umfangreichen Beladung: 3tlg. Schiebleiter (3. OG), 4tlg. Steckleiter (2. OG), Sprungpolster SP16, hydraulischer Rettungssatz mit Schere, Spreizer und Rettungszylindern, Rettungsplattform für LKW-Unfälle, Türöffnungswerkzeug, Wärmebildkamera, Fernthermometer, Kälteschutzanzug, Mittelschaum-Schnellangriff, AED-Defibrillator, Notfallrucksack für First-Responder-Einsätze, Tablet-PC für wichtige Einsatzdaten und vieles weitere mehr.

 

Teleskopgelenkmast (TLK 23/12)


Baujahr 2003, Besatzungsmöglichkeit 1:2


Dieses Fahrzeug ist zur Rettung von Personen aus Höhen bis ca. 7. Obergschoss. Desweiteren kann es zur Brandbekämpfung über einen fest am Korb angebauten Wasserwerfer oder zur technischen Hilfeleistung nach Stürmen (Windbruch) eingesetzt werden. In der heutigen Zeit wird der taktische Wert dieses Fahrzeuges immer höher, weil auch wenn keine Personen gerettet werden müssen, dient das Fahrzeug als Anleiterbereitschaft für die Atemschutztrupps der Feuerwehr im Innenangiff ab dem 1. Obergschoss. Desweiteren verfügt das Fahrzeug über 2 in den Vordersitzen eingebauten Halterungen zur Aufnahme von Atemschutzgeräten. Diese können somit während der Fahrt vom Einsatzpersonal angelegt werden und die Einsatzkräfte können sofort, ohne Zeitverzug unter Atemschutz an Einsatzstellen tätig werden.

 

RW 2 (Rüstwagen)


Baujahr 1995, Besatzungsmöglichkeit 1:2

Ein Rüstwagen ist ausgestattet für technische Hilfeleistungseinsätze größeren Umfangs. Technische Hilfeleistungen wie z.B. bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen, verschütteten Personen, Personen im Gewässer (Schlauchboot), Personen im Eis eingebrochen (Kälteschutzanzug, Eisschlitten und Eisrettungsboot), Windbruch nach Sturmschäden, ABC-Einsätze (atomare, biologische und chemische Stoffe), Ölschäden, etc.


Auf dem Rüstwagen sind u.a. ein größerer hydraulischer Spreizer, eine größere hydraulische Rettungsschere sowie größere hydraulische Rettungszylinder speziell für LKW-Unfälle verlastet.

 

TLF 24/50 (Tanklöschfahrzeug)


Baujahr 2001, Besatzungsmöglichkeit 1:2

Ein TLF 24/50 ermöglicht durch die fest eingebaute und an den Tank angeschlossene Feuerlöschkreiselpumpe einen raschen ersten Löschangriff bei Brandeinsätzen bis die Löschwasserversorgung sichergestellt ist. Da dieses Fahrzeug über einen großen Löschwassertank mit 5000 l Wasser verfügt ist dieses Fahrzeug taktisch sehr wertvoll für Einsätze auf der Bundesautobahn wo eine Löschwasserversorgung recht schwierig aufzubauen ist. Auf dem Dach des Fahrzeuges ist ein kombinierter Wasser- Schaumwerfer, der sogenannte Monitor, eingebaut. Da neben der großen Menge Wasser auch 500l Schaummittel in einem Tank mitgeführt werden, ist ein sofortiger Schaumangriff über den Dachmonitor mit einer ralativ weiten Wurfweite möglich.

 

Gerätewagen-Logistik (GW-L)


Baujahr 1998, Besatzungsmöglichkeit 1:2

Der Gerätewagen-Logistik dient zum Nachschub spezieller Gerätschaften oder Materialien an Einsatzstellen. Dieses können z.B. Ölbindemittel (für Straße oder Gewässer), Ölsperren für Gewässer, Schaummittel oder Schläuche sein. Das Material ist in Rollcontainern auf der Feuerwache gelagert und wird nach Bedarf aufs Fahrzeug aufgeladen. Da der GW-L bei jeder gemeldeten Ölspur sofort mit dem LF 16/12 ausrückt, sind bereits ein Rollcontainer mit Bindemittel ( Straße) und ein Rollcontainer mit Absicherungsmaterial fest verlastet. Im Bedarfsfall wird das Fahrzeug für das Notfallsystem des Kreises Lippe vom Löschzug Schötmar/Werl-Aspe besetzt. Dieses ist der Fall bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV). Mehrere Zelte inkl. Beleuchtung, eine Schienenlore sowie eine Schleifkorbtage zur Betreuung und späteren Abtransport von Patienten werden vom Kreis Lippe vorgehalten und vom Löschzug besetzt.

 

Einsatzleitwagen (KDOW)


Baujahr 2008, Besatzung 1 Beamter im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst

Dieses Fahrzeug wird werktags, tagsüber vom Wachleiter oder seinem stellvertreter als Führungsfahrzeug besetzt. Der Wachleiter oder sein stellvertreter sind in ihrer Dienstzeit als Kommandodienst tätig. Sie sind somit bei allen Einsätzen bei denen auch die ehrenamtlichen Kräfte mitalarmiert werden die diensthabenen Einsatzleiter.

Zur Patientenrettung aus unwegsamen Gelände kann dieses Fahrzeug vom Rettungsdienst auch außerhalb des Stadtgebietes Bad Salzuflen angefordert werden. Da dieses Fahrzeug geländegängig ist und über eine spezielle Krankentragenhalterung verfügt, können ggf. Patienten über weite Wegstrecken, die mit normalen RTW nicht zu erreichen sind, zum RTW transportiert werden. Für diese Einsatzzwecke rückt von der Feuerwache Bad Salzuflen die Fahrzeugbesatzung der Sonderfahrzeuge aus. In einem Einsatzstandard sind die weiteren zu veranlassenden Maßnahmen für die Wachbesatzung geregelt.

Näheres zum “Kommandodienst” finden Sie hier:

 

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